KGH-Schülerinnen gewinnen 250€ beim bpb-Wettbewerb

Die Klassen 10a und 10b des Kreisgymnasium St. Ursula Haselünne erarbeiteten im Rahmen ihres Politikunterrichts bereits im letzten Jahr Projekte zum Thema „Politik brandaktuell“ mit dem Schwerpunkt „Rechtsextremismus in Deutschland“ und nahmen damit am Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teil. Mit großem Erfolg: eines der Projekte wurde nun mit 250€ prämiert!

Der Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung forderte den Schülerinnen und Schülern einiges ab: eine eigenständige, begründete Themenformulierung, Untersuchungen und Recherchen dazu, die Aufbereitung in einer der geforderten Darstellungsformen (Wandzeitung, illustrierte Darstellung, Zeitung oder Video/Film) sowie das Formulieren einer eigenen, begründeten Position. Hinzu kam ein Projektbericht, der für die Teilnahme am Wettbewerb verfasst werden musste. Die Teilnahme konnte entweder als Klassenprojekt oder als Gruppenprojekte mit mindestens fünf Schülerinnen und/oder Schüler erfolgen. Insgesamt nahmen europaweit 2500 Klassen und noch mehr Projektgruppen teil, 350 Projekte wurden in unterschiedlicher Höhe prämiert. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10b des Kreisgymnasiums Haselünne haben sich alle dazu entschieden, an dem Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teilzunehmen. Betreut wurden die dafür gebildeten neun Projektgruppen von Studienrat Robert Rühlmann.

Die durchweg sehr beeindruckenden Projektergebnisse wurden nicht nur im Klassenverbund präsentiert. Die Schülerinnen und Schüler stellten sie außerdem im Schulgebäude aus, sodass die gesamte Schülerschaft über die verschiedenen Themenschwerpunkte informiert wurde. An Stellwänden konnte man Wandzeitungen, illustrierte Darstellungen, Zeitungen und QR-Codes zu den produzierten Videos finden. Dort fanden sich die Ergebnisse der Interviews mit zum Beispiel dem Bürgermeister, regionalen Polizeibeamten, Regionalpolitikern, Landtagsabgeordneten, Psychologen, der Haselünner Bevölkerung sowie der Schülerschaft. Auch Auswertungen von Wahlergebnissen und politische Entwicklungen wurden vorgestellt. Bis Anfang Dezember erstellen die Schülerinnen und Schüler die Projekte und reichten sie selbstständig fristgerecht ein.

Die Gruppe bestehend aus Jule Bohmann, Ragda Chicho, Sarah Dieter, Paulina Ipe und Greta Weßling beschäftigte sich mit dem Thema „Rechtsextremismus in Haselünne?“. In einer sechsseitigen Zeitung erarbeiteten sie vielfältige Berichte, Kommentare, Kinderpassagen und Veranstaltungshinweise. Hierfür führten sie Interviews, Befragungen und Recherchen in der Stadt, in der Schule sowie bei Psychologen und einzelnen Mitschülerinnen durch.

Die professionelle Aufbereitung und die gewissenhaft erarbeiteten Inhalte konnten schließlich überzeugen. Die Gruppe erhielt eine Prämierung in Höhe von 250€ von der Bundeszentrale für politische Bildung. Bevor die Klasse jedoch wusste, welche der Gruppe genau den Preis gewonnen hat, beschloss sie demokratisch in einer Wahl, dass das Geld in jedem Fall der Klassenkasse und nicht nur der Gewinnergruppe zu Gute kommen soll.

Hier die Beiträge der Gruppen.

Rechtsextremismus in Haselünne Zeitung

 

 

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