2011 bis 2013

Musik MusiksubkulTour
Kursleiter: M. Banz / I. Krause

Wer nimmt sich schon die Zeit, mal im Plattenschrank der Eltern zu wühlen, sich mit Musik abseits des Mainstreams zu beschäftigen, die Kulturseiten in der Meppener Tagespost zu lesen, Musik live zu erleben oder sich gar aktiv an der Ausgestaltung eines Konzerts zu beteiligen?

Unser Seminarfach wird genau das ändern. Wir wollen Musik machen, statt nur darüber zu theoretisieren! Das Musikleben um sich herum wahrzunehmen, die Rolle der Medien in Bezug auf die Verbreitung von Musik zu entdecken, Musik im wahrsten Sinne zu begreifen, wird unsere Zielsetzung sein. Und das, sorry, geht nur über eine aktive Auseinandersetzung – das Musizieren.

Wer also Freude an der Musik hat, ein kreativer Kopf ist, ein Instrument beherrscht und/oder ordentlich singen kann und keine Scheu hat, dies auf einer Bühne innerhalb eines kleinen Ensembles oder solistisch zu zeigen, der ist hier sicher richtig!

Toleranz – ihre Bedeutung für den einzelnen und die Gesellschaft –
Kursleiter: M. Keuter / H. Seidel

Sich mit dem Begriff der Toleranz intensiv auseinanderzusetzen und seine Bedeutung hinsichtlich historischer und aktueller Problemfelder aufzuzeigen, diese fächerübergreifend zu thematisieren und projekthaft umzusetzen, ist Ziel des Kurses.

Voraussetzung für die Schülerinnen und Schüler ist die Bereitschaft, sich auf die Problematik einzulassen und eigenständig kreativ und kooperativ mitzuarbeiten ebenso wie an Exkursionen, die sich aus der Kursarbeit ergeben, teilzunehmen.

Selbstverständlich ist auch, dass dies das Erlernen grundlegender wissenschaftlicher Methoden mit einschließt.

Naturwissenschaften und Gesellschaft
Kontroversen naturwissenschaftlicher Errungenschaften und gesellschaftlicher Auswirkungen
Kursleiter: Gleich / Dr. Schäfer

Errungenschaften der naturwissenschaftlichen Forschung werden in der Tat durchweg als Erfolge der Menschheit und deren überragender Intelligenz gefeiert. Es gibt fast nichts mehr, was nicht erreichbar scheint. Kaum ein Gebiet, aus dem nicht der Ruf des Triumphes und nach mehr erschaut.

Die Sterne, fremde Planeten, Energieprobleme, Miniaturisierung der Elektronik, Errungenschaften in der Medizin und der Technik haben allerdings auch immer Konsequenzen für unser Leben, das Zusammenleben, die Politik, Geschichte und die Wirtschaft. Ein allzu kritikloser Umgang mit scheinbaren Erleichterungen und Vorzügen, welcher einer auf Fortschritt und Leistung basierenden Gesellschaft stetig und in immer größerem Umfang zur Verfügung gestellt werden, muss aber nicht immer zum Vorteil der Menschen oder unseres Planeten sein.

Selbstverständlich hat die Bändigung der Kernkraft ein enormes Potential zur Gewinnung sauberer Energie. Aber um weichen Preis? Ist es tatsächlich so brillant, jeden Schnupfen mit Antibiotika zu erschlagen? Gibt es eine Verbindung zwischen Antibiotika und der Moral? Sind Kunststoffe ein Fluch oder ein Segen? Wie künstlich wird die künstliche Intelligenz in 1000 Jahren sein? Wird dann ein Computer zum Bundeskanzler gewählt?

Diese und viele andere Fragen lassen sich kontrovers diskutieren. Auf der einen Seite ein neues naturwissenschaftliches Konzept und auf der anderen Seite eine Problematik, welche aus dessen Nutzung für uns, unsere Kinder oder die Nachbarn auf dieser Welt erwächst.

Die Bearbeitung solcher Themen soll euch im Rahmen dieses Seminarfaches beschäftigen. Hierbei sollen die Konzepte aus der Naturwissenschaft dargestellt sowie erläutert werden, um auf der anderen Seite eine Verbindung mit Geschichte, Politik, Geopolitik oder Gesellschaft herzustellen.

Wir sind uns sicher, dass dieses Thema für euch eine Möglichkeit darstellt, tiefe und unter Umständen sogar sehr ernüchternde Erkenntnisse zu erhalten und diese Erkenntnisse im Rahmen eurer Arbeit für andere greifbar darzustellen.

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