Das Schulorchester Sound Ursula hat sich auf eine Orchesterfahrt vom 31.03. bis zum 02.04.2025 begeben und dort den Grundstein für das anstehende Sommerkonzert gelegt. Die 20 Schülerinnen und Schüler trafen sich zu Schulbeginn am 31.03. um den von der Schwarte Gruppe freundlicherweise zur Verfügung gestellten Bulli zu beladen und dann selbst mit einem Bus nach Meppen in die Koppelschleuse zu fahren. Dort hieß es dann unter der Leitung von Frau de Buhr, Frau Flerlage sowie kurzzeitig Frau Krause, Herrn Peters und Herrn Schulte-Huermann drei Tage lang: Let`s jazz!
Das Schulorchester Sound Ursula ist eine im AG-Bereich angebotene Erweiterung der Bläserklassen und für alle Jahrgänge geöffnet. Für die Fahrt wurden neben der bereits vorhandenen Stammbesetzung u. a. besonders engagierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 7 (Bild unten) und 8 eingeladen. Statt sich mit dem üblichen Blasorchestersound zu befassen, erkundet das Orchester eher den Jazz-Bereich, sodass eher ein Big Band-Sound im Vordergrund steht. Davon können sich Interessierte beim Sommerkonzert am 24.06. selbst ein Bild verschaffen. Das Sound Ursula freut sich auf Sie!
Mattis und ich haben am 13. Mai 2025 am Bezirksentscheid des Plattdeutschen Lesewettbewerbs in Neuenhaus teilgenommen. Dort waren alle Kreissieger der 3.-10. Jahrgänge, um ihre Plattdeutsch-Texte zu präsentieren. Wir waren etwas aufgeregt, dennoch haben wir unser Bestes gegeben. Mattis ist in der Altersgruppe D (Jahrgang 7/8) angetreten und hat einen tollen 3. Platz belegt. In meiner Altersgruppe C (Jahrgang 5/6) habe ich mich gegen 7 andere Kinder durchgesetzt und durfte mich bei der Siegerehrung über den 1. Platz freuen. Ich konnte es kaum fassen!
Es war ein sehr schöner Tag und ich freue mich schon darauf, meinen Text beim Landesentscheid in Hannover am 11. Juni 2025 vortragen zu dürfen.
Beim Kreisentscheid des Plattdeutschen Vorlesewettbewerbs in der Waldschule Leschede siegten sowohl Resa Wolters (5d) als auch Mattis Kroner (8a) in ihren jeweiligen Altersgruppen. Insgesamt nahmen 41 Schüler_innen teil. Nun vertreten sie das KSU beim Bezirksentscheid am 13. Mai in Neuenhaus. Wir wünschen viel Erfolg!
Am 23. April durfte ich am Bezirksentscheid Weser Ems-Süd des Vorlesewettbewerbs 2025 in Damme teilnehmen. Die Veranstaltung wurde von der Buchhandlung Rinklake in einer charmanten, kleinen Gaststätte organisiert, und es war sofort spürbar, dass hier die besten Leser der Region Weser-Ems Süd versammelt waren. Mit einer Mischung aus Vorfreude und Nervosität trat ich als vierte Leserin an. Zunächst durfte ich einen vorbereiteten Text aus meinem eigenen Buch vorlesen. Nach einer kurzen Pause ging es in die zweite Runde, in der wir einen Text aus einem unbekannten Buch vorlesen mussten. Ich war als vorletzte an der Reihe und konnte die Herausforderung ganz gut meistern. Die fünfköpfige Jury verlieh allen Teilnehmern zunächst eine Urkunde. Danach wurden die beiden Sieger verkündet, und ich konnte es kaum glauben – ich bin eine der Gewinnerinnen! Nun geht es für mich weiter zum Landesentscheid nach Hannover. Ich freue mich sehr auf die nächste Runde und bin gespannt, welche neuen Herausforderungen mich dort erwarten!
Vom 24. bis zum 28. März machten sich zwei Gruppen des Jahrgangs 10 auf den Weg zu ihrer persönlichen Herausforderung. Die Gruppen hatten ihre Herausforderung selbstständig geplant, zu dieser Planung gehörte u.a. das örtliche sowie ideelle Ziel, ein Finanzkonzept, die Organisation einer Unterkunft usw.
Ava, Lea und Pia arbeiteten fünf Tage lange in der Tafel in Oldenburg und wurden dort von Ina begleitet. Der Umgang mit sozial benachteiligten Menschen stand hier im Fokus. Klara, Lena und Michelle reisten gemeinsam mit ihrer Begleiterin Rieke zum Tierheim nach Lübbecke, um die Angestellten zu unterstützen und Erfahrungen mit den Tieren zu sammeln.
Die Begleiterin Rieke Mai berichtet über die Herausforderung 2025:
„Die Herausforderung als Begleitperson besteht oft darin, einfach nichts zu sagen. Als angehende Lehrerin rede ich meistens viel und gerne und Streit schlichten und organisieren gehört auch dazu. Aber wenn das alles in den Hintergrund rückt, stößt man oft an seine eigenen Grenzen. Die Woche, die ich mit den Jugendlichen verbringen durfte, hat mir nicht nur viele Eindrücke über das Tierheim gegeben, sondern auch unzählige Stunden voller Freude, in denen ich mit den jungen Schülerinnen über lustige Erlebnisse lachen konnte. Es entstanden tolle Momente, die man so schnell nicht vergisst. Auch durch den Kontakt mit beispielsweise dem Jugendzentrum CVJM lernten wir die Stadt Lübbecke noch einmal besser kennen und konnten kleine Sehenswürdigkeiten besichtigen.
Zusammenfassend bedeutet Herausforderung für mich eine unvergessliche Woche, viel Spaß, Gutes tun und auch unbewusst pädagogisch zu lernen.“
Exkursion nach Bielefeld zur Ausstellung über den Street-Art-Künstler.
Wie bereits der Name der Ausstellung „The Mystery of Banksy“ (dt.: Das Geheimnis Banksys) andeutet, weiß niemand wirklich genau, wer sich hinter dem weltbekannten britischen Street-Art Künstler mit dem Pseudonym Banksy versteckt. Am 14.3.2025 gab es für Schüler:innen der Jahrgänge 10-13 des KSU die Möglichkeit, auf einer Exkursion nach Bielefeld unter Begleitung von Fr. Almandoz und Fr. Voigt, Genaueres über die Biographie des Graffiti-Künstlers und seine Werke zu erfahren.
Die Ausstellung folgt Banksys Prinzip „Copyright is for Losers“ (dt.: Urheberrecht ist für Verlierer:innen) und ist demnach nicht von ihm selbst autorisiert, sondern fungiert eher als Hommage an das bisherige Lebenswerk des weitgehend anonym bleibenden Künstlers. Das Setting ist dabei unüblich, denn die zeitbegrenzte Ausstellung findet im Keller des ehemaligen Karstadt-Kaufhauses statt, in dem heute ein Bekleidungsgeschäft ist – So musste beim Eingang zunächst eine Kleidungsabteilung passiert werden, was an sich bereits als Stilbruch interpretiert werden kann und somit gut zu Banksys Arbeit passt.
Den Besucher:innen wurden Banksys künstlerische Konzeptionen und provokanten politischen Messages von Konsum-, Polizei- und Kriegskritik mithilfe von Nachbildungen und Fotos seiner Graffitis, Statuen und Gemälde nähergebracht. Dazu gab es viele informative Texte, aber auch audiovisuelle Medien in thematisch gestalteten Kinos. Ein Highlight war auch die realitätsnahe Integrierung einer nachgebildeten Londoner U-Bahn, welche der Rahmen einer Banksy-Aktion während der Corona-Pandemie war – Er sprayte kleine Ratten, bspw. mit Desinfektionsmittel und Masken, und andere Sprüche zur Pandemie in die Londoner Underground- Bahnen und Stationen.
Am Ende nutzten einige Schüler:innen und Lehrkräfte noch die Möglichkeit, selbst das Sprayen mithilfe der Schablonen-Technik, die Banksy selbst oft benutzt, auszuprobieren. Dabei konnten T-Shirts und andere Textilien mit beliebten Banksy- Motiven besprüht werden.
Insgesamt war die Exkursion eine interessante Möglichkeit, die Arbeit des in der Kunstwelt gerühmten Künstlers besser zu verstehen, da Interpretationshilfen und audiovisuelle Techniken aufbauend auf den eigentlichen Werken eingesetzt wurden.
In ihren Altersgruppen setzten sich Resa Wolters aus der 5d und Mattis Kroner aus der 8a gegen einige Konkurrent_innen beim Plattdeutschen Lesewettbewerb durch.
Drei Minuten wurde aus einem selbstständig ausgewählten plattdeutschen Text in der Bibliothek vorgelesen. Hierbei bewertete die Jury, bestehend aus Frau Harper, Frau Hilken und Frau Hugenberg-Teismann, die Lesetechnik, die Betonung und die Aussprache. Greta las den Text „Maol so, maol so“ von Bernhard Uphus und Mattis trug „De Notbremse“ eines unbekannten Verfassers vor.
Ende April findet der Kreisentscheid in Emsbüren statt. Unseren Schulsieger_innen Resa und Mattis wünschen wir: Leckerst un Best!
Jg. 13 besucht Theater „Der ewige Spießer“ in Sögel.
Bereits im Titel seines 1930 erschienenen Romans klagt Ödön von Horváth den nahezu zeitlosen, wohl jedem vertrauten Typus Mensch an: „Der ewige Spießer“. Michael Stacheder setzte die gesellschaftskritisch aufgeladene Handlung des Romans für „Theater für Niedersachsen“ in ein Schauspiel um, das der Jahrgang 13 des KSU am 22.2.2025 am Hümmlinggymnasium in Sögel anschauen durfte.
Direkt zu Beginn werden im Stück die charakteristischen Züge des Spießers, in diesem Falle des Protagonisten Alfons Kobler, Kaufmann aus München, theatralisch herausgestellt. Er ist der Typ Mann, der sich im Stammlokal einen Schweinebraten mit gemischtem Salat bestellt, der ein schadenfreudiger Mitläufer ist und dessen Persönlichkeit nur eine Collage aus aufgeschnappten Parolen ist. Wenig überraschend ist es deshalb auch, dass er sich entscheidet, zur Weltausstellung in Barcelona zu reisen, nicht um sich für Kunst und Kultur zu begeistern, sondern um eine reiche Ägypterin zum Heiraten zu finden.
Der Spießer Alfons Kobler, gespielt von Manuel Klein, setzt sich also in den D-Zug Richtung Spanien und wird auf seiner Reise mit einem zerrissenen Europa der Dreißigerjahre konfrontiert: Mussolinis faschistische Schwarzhemden bewachen den Zug in Italien und auch die politischen Ideen der anderen Passagiere im Abteil reichen von Paneuropäischer Einheit über Antisemitismus bis hin zu Bolschewismus. Dabei ist Kobler intellektuell klar überfordert, antwortet aber scheinheilig stets mit „Das weiß ich doch!“ und gleicht sich im Grunde, spießig wie er ist, nur an, um sich zu beweisen.
Seine Doppelmoral, die auch im Fokus der Kritik von Horváths steht, zeigt sich besonders schön, als ein Haltestopp im Marseiller Rotlichtviertel eingelegt wird. Dort bemängelt Kobler den Verlust abendländischer Kultur, während er im selben Atemzug den Prostituierten hinterhergafft. Hier trugen sogar männlich gelesene Schauspieler Glitzer-Pumps, Federboas und Crop-tops, was für einen gelungenen Stilbruch in der Inszenierung sorgte.
Im 2. Und 3. Teil des Stücks, nach der Pause, wurden neben dem Spießer verschiedene andere Stereotype von Männern in die Kritik gebracht: Der eitle Macho Harry Priegler, der die junge Anna Pollinger als Statussymbol ausnutzt, der Nachbar Kastner, der ihr rät, endlich „praktisch zu werden“, um Geld zu verdienen oder der Künstler Achner, der sie lediglich als weiblich wohlgeformtes Modell zum Zeichnen objektifiziert. Später wird Anna Pollinger wegen einer Kündigung in der Weltwirtschaftskrise dazu gezwungen, sich zu prostituieren, was schauspielerisch durch animierte und dramatische Gestik und Mimik von Schauspielerin Nina Carolin bemerkenswert herübergebracht wurde.
Insgesamt bleibt Horváths Stück erschreckend brandaktuell, weshalb der Besuch des Theaters ein bereichernder Abend für uns Schüler:innen war. Themen wie das politisch gespaltene Europa und die darin vertretenen Mitläufer:innen oder „Spießer:innen“, die keine Zivilcourage gegen Faschismus und Antisemitismus zeigen, oder der tief in die Gesellschaft verwurzelte Sexismus, sind nach wie vor von großer Bedeutung und müssen adressiert werden.
– von Wilm Becking, Jg. 13
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