Am 27.09. hatten die Viertklässler der umliegenden Grundschulen die Möglichkeit, auf eigene Faust das KSU zu entdecken. Nach einer offiziellen Eröffnung, bei der die Bläserklasse des sechsten Jahrgangs gezeigt hat, was nach einem guten Jahr Musikpraxismodell schon möglich ist, stellten sich auf dem Schulgelände über 10 Fachschaften und AGs unter der Anleitung von Lehrkräften und mit Unterstützung freiwilliger Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Jahrgängen vor. Dabei wurde ein vielseitiges Programm geboten.
Bei der Eröffnung im Forum stellte der Schulleiter Herr Schlee-Schüler sich und die Schule vor.Die Fachschaft Religion war mit einem Stand vertreten, an dem fair gehandelte Produkte erworben werden können.Die Biologie-Fachschaft präsentierte einige Modelle.Mit Zuckerexperimenten zeigen Schülerinnen des 11. Jahrgangs, wie süß Mathe sein kann.Eine Schülerin aus Jahrgang 7 hilft beim Umgang mit dem Mikroskop.In der Physik können schwere Dinge leicht gemacht werden, wenn man die richtige Technik kennt.Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Jahrgängen stellen den Roboter-Wettbewerb First Lego League vor.Im Englischunterricht spielt manchmal sogar ein sprechender Hut eine Rolle.Spielen auf Latein – gar nicht schwer.Mit Bildern ist selbst ein lateinischer Text zu verstehen.Frankreich überzeug mit leckerem Essen und tollen Sehenswürdigkeiten.Schülerinnen aus dem Jahrgang 7 helfen bei den ersten Schritten auf Französisch.Die Kunstfachschaft lädt zum Gestalten ein.In einer Ausstellung werden Ergebnisse von Schülerinnen und Schülern präsentiert.Mit ein bisschen Knobeln kommt man in Geschichte den alten Ägyptern auf die Spur.Auch zu Büchern kann man gestalten, wie hier eine Schülerin aus Jahrgang 7 mit Interessierten in der Bibliothek beweist.Die Deutsch-Fachschaft zeigt vielseitige Zugänge zu Sprache und Literatur.
Mit der neuen Fußball-Dart-Wand, die in Kooperation mit der BOS angeschafft wurde, überzeugt die Sport-Fachschaft auf ganzer Linie – ein Volltreffer.
Viele Eindrücke aus der Gegend um die Partnerstadt und -schule in Saint-Flour und aus dem Familien- sowie Schulleben haben die 28 Schülerinnen und Schüler mit ihren Begleiterinnen Frau Richter und Frau Enz schon in den ersten Tagen gesammelt. Arbeitsreiche Tage stehen uns noch bevor, schließlich soll ein deutsch-französisches Projekt zu den „Natura 2000 Schutzgebieten“ in der Auvergne und im Emsland erstellt werden. Anbei schon mal die ersten Impressionen.
Vom 20.8. bis zum 22.8. kann wieder aus dem vielfältigen Angebot des Ganztages gewählt werden. Genauere Informationen sind in der Broschüre zu entnehmen. Die AG-Leiter freuen sich auf zahlreiche Anmeldungen!
Resa Wolters (5d) hat auf Landesebene den 2. Platz in ihrer Altersgruppe beim Plattdeutschen Vorlesewettbewerb erzielt. Die Niedersächsische Sparkassenstiftung sowie die Emsländische Landschaft prämieren diesen Erfolg mit einer Urkunde und einem Preisgeld. Eine hervorragende Leistung!
Ein Jahr nach dem Sieg von David Duong beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2024/2025 sind Marta Strüwing und Erik Benten (beide JG 11) auf dem Weg, in seine Fußstapfen zu treten. Sie sind als Landessieger für das Finale auf Bundesebene in Berlin nominiert. Schon das ist ein riesiger Erfolg.
Doch nicht nur die beiden wurde ausgezeichnet. Mit Waseem Mheni (JG 8), Noah Suhl (JG 11) und Marta Hinrichs (JG 12) erhielten drei weitere Schüler*innen Förderpreise für ihre Arbeiten. Außerdem werden Leandro Link, Tim Achteresch, Lars Hoffschröer und Maximilian Lohe (alle JG 11) für ihren Beitrag mit einem Sachpreis ausgezeichnet. Damit ist das Kreisgymnasium St. Ursula Haselünne die landesbeste Schule.
Insgesamt haben es 10 Beiträge geschafft, eingereicht zu werden. Eine beeindruckende Zahl, wenn man bedenkt, dass auch einige kurz vorher aufgrund der hohen Anforderungen des Wettbewerbs abgebrochen haben. Im Rahmen des Geschichtswettbewerbes des Bundespräsidenten arbeiten die Teilnehmer wissenschaftlich zu einer selbstgewählten Fragestellung. Dazu werden Archive besucht, es wird viel recherchiert, wissenschaftliche geschlussfolgert und diese Erkenntnisse schließlich in einem präsentierenden Format wie beispielsweise einer schriftliche Arbeit, einem Podcast, Film, Tagebuch oder Modell dargestellt. All das leisten die Schüler*innen in ihrer Freizeit neben der Schule.
Dieses Jahr lautete das Wettbewerbsthema „Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte“. Die Titel der Arbeiten spiegeln dabei die breitgefächerten Interessen wider:
Erik Benten (JG 11): Die Schatten der Weltpolitik im Emsland. Wie physische, juristische und moralische Grenzen überschritten wurden.
Marta Strüwing (JG 11): Psychische und moralische Grenzen der Gefangenen im Emslandlager. Bewältigungsstrategien in persönlichen Zeugnissen.
Waseem Mheni (JG 8): Stifte zeichnen Syrien. Auswirkungen des Sykes-Picot-Abkommens.
Noah Suhl (JG 11): Von Muffrika ins Mühlenland: Die Hollandgänge. Wechselwirkung der Hollandgänger.
Martha Hinrichs (JG 12): AusGrenzung homosexueller in Deutschland – noch immer ein Problem. Ein Überblick über die letzten 100 Jahre.
Nicht zuletzt ist der enorme Erfolg der Schüler*innen auch der Betreuung durch Herrn Robert Rühlmann zu verdanken, der den Schüler*innen in dieser Zeit mit Rat und Tat zur Seite stand. In den unten angefügten Interviews verraten sie genauer, wie der Wettbewerb aus ihrer Sicht ablief.
Das gesamte KSU drückt nun Marta und Erik weiter die Daumen für das Finale. Informierende Stellwände zu den für das Finale nominierte Arbeiten und zu den anderen Leistungen kann man in den nächsten Tagen in dem Durchgang beim Forum entdecken.
Das Schulorchester Sound Ursula hat sich auf eine Orchesterfahrt vom 31.03. bis zum 02.04.2025 begeben und dort den Grundstein für das anstehende Sommerkonzert gelegt. Die 20 Schülerinnen und Schüler trafen sich zu Schulbeginn am 31.03. um den von der Schwarte Gruppe freundlicherweise zur Verfügung gestellten Bulli zu beladen und dann selbst mit einem Bus nach Meppen in die Koppelschleuse zu fahren. Dort hieß es dann unter der Leitung von Frau de Buhr, Frau Flerlage sowie kurzzeitig Frau Krause, Herrn Peters und Herrn Schulte-Huermann drei Tage lang: Let`s jazz!
Das Schulorchester Sound Ursula ist eine im AG-Bereich angebotene Erweiterung der Bläserklassen und für alle Jahrgänge geöffnet. Für die Fahrt wurden neben der bereits vorhandenen Stammbesetzung u. a. besonders engagierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 7 (Bild unten) und 8 eingeladen. Statt sich mit dem üblichen Blasorchestersound zu befassen, erkundet das Orchester eher den Jazz-Bereich, sodass eher ein Big Band-Sound im Vordergrund steht. Davon können sich Interessierte beim Sommerkonzert am 24.06. selbst ein Bild verschaffen. Das Sound Ursula freut sich auf Sie!
Exkursion nach Bielefeld zur Ausstellung über den Street-Art-Künstler.
Wie bereits der Name der Ausstellung „The Mystery of Banksy“ (dt.: Das Geheimnis Banksys) andeutet, weiß niemand wirklich genau, wer sich hinter dem weltbekannten britischen Street-Art Künstler mit dem Pseudonym Banksy versteckt. Am 14.3.2025 gab es für Schüler:innen der Jahrgänge 10-13 des KSU die Möglichkeit, auf einer Exkursion nach Bielefeld unter Begleitung von Fr. Almandoz und Fr. Voigt, Genaueres über die Biographie des Graffiti-Künstlers und seine Werke zu erfahren.
Die Ausstellung folgt Banksys Prinzip „Copyright is for Losers“ (dt.: Urheberrecht ist für Verlierer:innen) und ist demnach nicht von ihm selbst autorisiert, sondern fungiert eher als Hommage an das bisherige Lebenswerk des weitgehend anonym bleibenden Künstlers. Das Setting ist dabei unüblich, denn die zeitbegrenzte Ausstellung findet im Keller des ehemaligen Karstadt-Kaufhauses statt, in dem heute ein Bekleidungsgeschäft ist – So musste beim Eingang zunächst eine Kleidungsabteilung passiert werden, was an sich bereits als Stilbruch interpretiert werden kann und somit gut zu Banksys Arbeit passt.
Den Besucher:innen wurden Banksys künstlerische Konzeptionen und provokanten politischen Messages von Konsum-, Polizei- und Kriegskritik mithilfe von Nachbildungen und Fotos seiner Graffitis, Statuen und Gemälde nähergebracht. Dazu gab es viele informative Texte, aber auch audiovisuelle Medien in thematisch gestalteten Kinos. Ein Highlight war auch die realitätsnahe Integrierung einer nachgebildeten Londoner U-Bahn, welche der Rahmen einer Banksy-Aktion während der Corona-Pandemie war – Er sprayte kleine Ratten, bspw. mit Desinfektionsmittel und Masken, und andere Sprüche zur Pandemie in die Londoner Underground- Bahnen und Stationen.
Am Ende nutzten einige Schüler:innen und Lehrkräfte noch die Möglichkeit, selbst das Sprayen mithilfe der Schablonen-Technik, die Banksy selbst oft benutzt, auszuprobieren. Dabei konnten T-Shirts und andere Textilien mit beliebten Banksy- Motiven besprüht werden.
Insgesamt war die Exkursion eine interessante Möglichkeit, die Arbeit des in der Kunstwelt gerühmten Künstlers besser zu verstehen, da Interpretationshilfen und audiovisuelle Techniken aufbauend auf den eigentlichen Werken eingesetzt wurden.
In ihren Altersgruppen setzten sich Resa Wolters aus der 5d und Mattis Kroner aus der 8a gegen einige Konkurrent_innen beim Plattdeutschen Lesewettbewerb durch.
Drei Minuten wurde aus einem selbstständig ausgewählten plattdeutschen Text in der Bibliothek vorgelesen. Hierbei bewertete die Jury, bestehend aus Frau Harper, Frau Hilken und Frau Hugenberg-Teismann, die Lesetechnik, die Betonung und die Aussprache. Greta las den Text „Maol so, maol so“ von Bernhard Uphus und Mattis trug „De Notbremse“ eines unbekannten Verfassers vor.
Ende April findet der Kreisentscheid in Emsbüren statt. Unseren Schulsieger_innen Resa und Mattis wünschen wir: Leckerst un Best!
Kerstin Hugenberg-Teismann
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