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KSU ist als „Landesbeste Schule in Niedersachsen“ beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2024/25 ausgezeichnet worden

Große Anerkennung für das Kreisgymnasium St. Ursula: Im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2024/25 wurde die Schule als „Landesbeste Schule in Niedersachsen“ ausgezeichnet – insbesondere aufgrund der außergewöhnlich hohen Anzahl eingereichter Preisbeiträge.

Erster Kreisrat Martin Gerenkamp würdigte das Engagement der Schule:

„Der Preis würdigt das außerordentliche Engagement der Schule, eine Umgebung zu schaffen, in der historische Forschung und das kritische Hinterfragen von Geschichte gefördert werden.“

Mit dem neu eröffneten Geschichtspfad auf dem Schulgelände habe das Gymnasium eindrücklich gezeigt, wie Geschichte vor Ort erlebbar gemacht werden könne – und dabei auch eine Haltung förderte, Geschichte im Diskurs zu erfahren und zu reflektieren. Gerenkamp zeigte sich beeindruckt von den Ideen und dem Wissen der Schülerinnen und Schüler und gratulierte der Schule herzlich. Zudem wies er auf künftige engere Kooperationen mit der Bildungsregion Emsland im Bereich Demokratiebildung hin – ein Schwerpunkt, den das Kreisgymnasium künftig noch stärker mitgestalten werde.

Schulleiter Norbert Schlee-Schüler ergänzte:

„Zu einer ganzheitlich agierenden Schule gehören neben gutem Unterricht auch die Komponenten eines Lernens durch Erleben. Wettbewerbe wie dieser bieten unseren Schülerinnen und Schülern eine wertvolle Möglichkeit, über sich hinauszuwachsen. Jede Form des Engagements – im Unterricht und darüber hinaus – stärkt ihre persönliche Entwicklung.“


Herausragende Leistungen der Schülerinnen und Schüler

Beim Wettbewerb wurden sechs Beiträge des Kreisgymnasiums von der Körber-Stiftung besonders hervorgehoben.

  • Landessieger wurden:• Erik Benten mit seiner Arbeit „Die Schatten der Weltpolitik im Emsland / Wie physische, juristische und moralische Grenzen überschritten wurden“• Marta Strüwing mit ihrer Ausarbeitung zum Thema „Psychische und moralische Grenzen der Gefangenen der Emslandlager; Bewältigungsstrategien in persönlichen Zeugnissen“

Beide Beiträge aus der 11. Jahrgangsstufe wurden für den Bundeswettbewerb nominiert.

  • Förderpreise gingen an:• Waseem Mheni (Klasse 8) mit „Stifte zeichnen Syrien. Auswirkungen des Sykes-Picot-Abkommens“• Noah Suhl (Jahrgang 11) mit „Von Muffrika ins Mühlenland: Die Hollandgänge. Wechselwirkungen der Hollandgänger“• Martha Hinrichs (Jahrgang 12) mit „Ausgrenzung Homosexueller in Deutschland – noch immer ein Problem. Ein Überblick über die letzten 100 Jahre“

Damit hat sich das Kreisgymnasium St. Ursula in starker Konkurrenz bewährt: Bundesweit beteiligten sich über 6.700 Schülerinnen und Schüler – so viele wie seit 30 Jahren nicht mehr – am Wettbewerb zum Thema „Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte“.

Die Analyse der eingereichten Arbeiten ergab, dass Jugendprojekte aus Niedersachsen in der diesjährigen Runde überdurchschnittlich erfolgreich abschnitten – etliche Beiträge gewannen Landes- und Förderpreise. (Quelle: NDR-Bericht über Gewinner in Niedersachsen)


Grenzen in Geschichte und Gegenwart

Das Thema „Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte“ regte die Schülerinnen und Schüler dazu an, Grenzen nicht nur als räumliche Barrieren zu betrachten, sondern auch moralische, politische, ideologische oder gesellschaftliche Schranken zu thematisieren. Beispiele reichten von der innerdeutschen Grenze, Migration und Flucht bis zur Ausgrenzung marginalisierter Gruppen.

Die ausgezeichneten Arbeiten des Kreisgymnasiums machen deutlich, wie junge Menschen sich mit Geschichte auseinandersetzen – nicht als etwas Abstraktes, sondern im Spannungsfeld von Erinnerung, Verantwortung und aktuellem Diskurs. In diesem Sinne bestätigt die Auszeichnung, dass das Kreisgymnasium St. Ursula eine geschichtsträchtige und geschichtsbewusste Schule ist, die Tradition und Gegenwart verbindet – und zugleich ihre Schülerinnen und Schüler dazu ermutigt, kritisch und reflektiert zu denken.

Grüße aus der Auvergne

Viele Eindrücke aus der Gegend um die Partnerstadt und -schule in Saint-Flour und aus dem Familien- sowie Schulleben haben die 28 Schülerinnen und Schüler mit ihren Begleiterinnen Frau Richter und Frau Enz schon in den ersten Tagen gesammelt. Arbeitsreiche Tage stehen uns noch bevor, schließlich soll ein deutsch-französisches Projekt zu den „Natura 2000 Schutzgebieten“ in der Auvergne und im Emsland erstellt werden.
Anbei schon mal die ersten Impressionen.

Wieder ein erfolgreicher CAE-Absolvent

Wir gratulieren herzlich unserem Schüler Gregori, der die Cambridge-Prüfung auf dem C1-Niveau (Cambridge Advanced) mit großem Erfolg bestanden hat! Mit dem international anerkannten Zertifikat hat Gregori eindrucksvoll bewiesen, wie stark seine Englischkenntnisse sind – ein beachtlicher Erfolg, auf den er mit Recht stolz sein kann.

1. Schultag im Schuljahr 2025/2026

Der Unterricht beginnt wieder am Donnerstag, den 14. August 2025, mit einem gemeinsamen ökumenischen Schulanfangsgottesdienst in der Haselünner Pfarrkirche:

Klasse 5:
Die neuen Schülerinnen und Schüler treffen sich um 7.45 Uhr im Forum mit den Klassenlehrkräften. Dann gemeinsamer Gang zur Pfarrkirche.

Im Anschluss findet eine Begrüßung durch den Schulleiter im Forum statt und die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 gehen mit ihren Klassenlehrkräften in die Klassenräume. Die Eltern der neuen Schülerinnen und Schüler haben im Anschluss die Möglichkeit zum Gespräch und Gedankenaustausch (u.a. mit dem Schulleiter) in der Mensa.

Klasse  6 bis 11:
Die Schülerinnen und Schüler treffen sich vor der 1. Stunde mit ihren Klassenlehrkräften im Klassenraum. Dann gemeinsamer Gang zur Pfarrkirche. Informationen zu den neuen Klassenräumen hängen an den Gebäudeeingängen aus! Im Anschluss an den Gottesdienst findet eine Begrüßung durch den Schulleiter im Forum statt und die Schülerinnen und Schüler haben bis zum Ende der 4. Stunde Klassenleiterstunden bei der Klassenlehrkraft. Genauere Informationen können bei Zeiten dem Vertretungsplan entnommen werden. 

Jahrgang 12 und 13:
Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgänge 12 und 13 begeben sich selbstständig zum Schulanfangsgottesdienst in die Pfarrkirche und zu der anschließenden Begrüßung im Forum. Genauere Informationen können bei Zeiten dem Vertretungsplan entnommen werden. 

Ehrung für 2. Platz beim Landeswettbewerb

Resa Wolters (5d) hat auf Landesebene den 2. Platz in ihrer Altersgruppe beim Plattdeutschen Vorlesewettbewerb erzielt. Die Niedersächsische Sparkassenstiftung sowie die Emsländische Landschaft prämieren diesen Erfolg mit einer Urkunde und einem Preisgeld. Eine hervorragende Leistung!

Erneut hervorragende Leistungen beim Geschichtswettbewerb

Ein Jahr nach dem Sieg von David Duong beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2024/2025 sind Marta Strüwing und Erik Benten (beide JG 11) auf dem Weg, in seine Fußstapfen zu treten. Sie sind als Landessieger für das Finale auf Bundesebene in Berlin nominiert. Schon das ist ein riesiger Erfolg.

Doch nicht nur die beiden wurde ausgezeichnet. Mit Waseem Mheni (JG 8), Noah Suhl (JG 11) und Marta Hinrichs (JG 12) erhielten drei weitere Schüler*innen Förderpreise für ihre Arbeiten.  Außerdem werden Leandro Link, Tim Achteresch, Lars Hoffschröer und Maximilian Lohe (alle JG 11) für ihren Beitrag mit einem Sachpreis ausgezeichnet. Damit ist das Kreisgymnasium St. Ursula Haselünne die landesbeste Schule.

Insgesamt haben es 10 Beiträge geschafft, eingereicht zu werden. Eine beeindruckende Zahl, wenn man bedenkt, dass auch einige kurz vorher aufgrund der hohen Anforderungen des Wettbewerbs abgebrochen haben. Im Rahmen des Geschichtswettbewerbes des Bundespräsidenten arbeiten die Teilnehmer wissenschaftlich zu einer selbstgewählten Fragestellung. Dazu werden Archive besucht, es wird viel recherchiert, wissenschaftliche geschlussfolgert und diese Erkenntnisse schließlich in einem präsentierenden Format wie beispielsweise einer schriftliche Arbeit, einem Podcast, Film, Tagebuch oder Modell dargestellt. All das leisten die Schüler*innen in ihrer Freizeit neben der Schule. 

Dieses Jahr lautete das Wettbewerbsthema „Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte“. Die Titel der Arbeiten spiegeln dabei die breitgefächerten Interessen wider:

Erik Benten (JG 11): Die Schatten der Weltpolitik im Emsland. Wie physische, juristische und moralische Grenzen überschritten wurden.

Marta Strüwing (JG 11): Psychische und moralische Grenzen der Gefangenen im Emslandlager. Bewältigungsstrategien in persönlichen Zeugnissen.

Waseem Mheni (JG 8): Stifte zeichnen Syrien. Auswirkungen des Sykes-Picot-Abkommens.

Noah Suhl (JG 11): Von Muffrika ins Mühlenland: Die Hollandgänge. Wechselwirkung der Hollandgänger.

Martha Hinrichs (JG 12): AusGrenzung homosexueller in Deutschland – noch immer ein Problem. Ein Überblick über die letzten 100 Jahre.

Nicht zuletzt ist der enorme Erfolg der Schüler*innen auch der Betreuung durch Herrn Robert Rühlmann zu verdanken, der den Schüler*innen in dieser Zeit mit Rat und Tat zur Seite stand. In den unten angefügten Interviews verraten sie genauer, wie der Wettbewerb aus ihrer Sicht ablief.

Das gesamte KSU drückt nun Marta und Erik weiter die Daumen für das Finale. Informierende Stellwände zu den für das Finale nominierte Arbeiten und zu den anderen Leistungen kann man in den nächsten Tagen in dem Durchgang beim Forum entdecken.

Erfolgreich zum Cambridge-Zertifikat

Wir gratulieren herzlich unserem Schüler Abdullalim, der die Cambridge-Prüfung auf dem C1-Niveau (Cambridge Advanced) mit großem Erfolg bestanden hat! Mit dem international anerkannten Zertifikat hat Abdullalim eindrucksvoll bewiesen, wie stark seine Englischkenntnisse sind – ein beachtlicher Erfolg, auf den er mit Recht stolz sein kann.

Du möchtest dein Englisch auf ein neues Level bringen und ein Zertifikat erwerben, das dir weltweit Türen öffnet? Dann mach mit in der Cambridge-AG und bereite dich auf das nächste Level vor – wie Abdullalim!

Wenn ein Truck mehr bewegt als nur Reifen

Der missio Truck zu Gast am Kreisgymnasium St. Ursula – ein Erlebnis, das bleibt

Still wurde es, als die letzten Bilder über die Bildschirme flackerten. Schüler*innen der Klassen 9 und 10 standen im Inneren eines 16 Meter langen Trucks – und hatten gerade eine Reise hinter sich, die sie so schnell nicht vergessen werden. Denn was sie dort sahen, ging unter die Haut: moderne Sklaverei, mitten in unserer Welt. Der missio Truck war zu Gast an unserer Schule – und hinterließ mehr als nur Eindrücke. Er hinterließ Nachdenklichkeit, Betroffenheit – und Tatendrang.

Im Inneren des Trucks begaben sich die Jugendlichen auf einen multimedialen Rundgang. Fünf Stationen, fünf Perspektiven – und überall dieselbe Botschaft: Sklaverei ist kein Kapitel der Vergangenheit. Sie existiert heute, weltweit und oft näher als gedacht. Die Geschichte der fiktiven Figur „Chris“ führte die Besucher*innen zu den Lebensrealitäten von Teepflückerinnen in Indien, zu ausgebeuteten Arbeitern auf Kreuzfahrtschiffen, zu Menschen in deutschen Schlachthöfen – und mitten hinein in globale Lieferketten, von denen wir alle Teil sind. Virtual Reality, Videoclips, reale Gegenstände und interaktive Elemente machten das Unsichtbare sichtbar. Lernen wurde zum Erleben. Und Erleben wurde zum Verstehen.

„Ich hatte Gänsehaut. Es war, als wäre ich mittendrin – und plötzlich war das alles nicht mehr weit weg“, berichtet eine Schülerin nach dem Besuch und führt weiter aus: „Ich dachte immer, Sklaverei ist Geschichte. Jetzt weiß ich: Sie hat sich nur verändert.“

Doch der Besuch war nicht nur ein emotionaler Moment, sondern auch ein Auslöser. In vielen Klassen wurden im Anschluss Gespräche geführt, Fragen gestellt, Ideen entwickelt. Was bedeutet fairer Konsum? Wie funktioniert Verantwortung im Alltag? Was können wir als Schule tun? Einige Gruppen planten bereits konkrete Projekte – von Sammelaktionen für Altgeräte über Informationskampagnen bis hin zu einem schuleigenen Fair-Trade-Tag. Der Truck war ein Impulsgeber. Und dieser Impuls wirkt weiter.

Deshalb sagen wir: Der missio Truck muss wiederkommen. Denn er zeigt, wie moderne Bildung aussehen kann. Er verbindet Information mit Emotion, Wissen mit Haltung, Weltgeschehen mit unserer Lebenswelt. Und er schafft das, was kein Schulbuch leisten kann: Er macht uns zu Mitdenkenden, Mitfühlenden, Mitgestaltenden.

Wissen kann berühren. Verstehen kann verändern. Verantwortung beginnt mit Hinschauen. Deshalb: Danke, missio – und hoffentlich bis bald.

Von den positiven Rückmeldungen beflügelt haben Frau Sappelt und Herr Schrant als Organisatoren das Interesse für einen weiteren Besuch in Haselünne be Missio in Aachen angemeldet.

Weitere Informationen zum Truck und zur Aktion „Eine Welt. Keine Sklaverei“ gibt es unter

👉 www.missio-hilft.de/missio-truck