Emilia Schumacher (6d) gewinnt Regionalentscheid des Vorlesewettbewerbs 2026 in Meppen
14. März 2026
Am Dienstag, dem 24.02.26 fand in der Stadtbibliothek KÖB Meppen der Regionalentscheid des diesjährigen 67. Vorlesewettbewerbs statt. Gegen 9 Konkurrent*innen konnte sich Emilia erfolgreich durchsetzen.
Verheißungsvolles Rascheln der Seiten, der Geruch von Papier – und die Magie des (Vor-) Lesens, das Eintauchen in abenteuerliche und fantastische Welten kann beginnen…
In Anwesenheit ihrer Familien und vor einer ausgewählten Jury konnten die 10 Gewinner*innen der Schulentscheide aus dem südlichen Emsland ihre Lesekünste am Nachmittag inmitten von Büchern präsentieren. Eine leichte Nervosität breitete sich zu Beginn aus – aber nicht bei Emilia, die sich sehr gut vorbereitet hatte und sich der mentalen Unterstützung durch ihre Klasse 6d und ihrer Klassenlehrerinnen, Frau Fübbeker und Frau Sassen, gewiss sein konnte. Schließlich hatte sie von ihnen eine Karte erhalten, bei der ihr zahlreiche gedrückte Daumen zugesichert wurden. Auch die „Positive Potatoe“ und ein weiterer Glücksbringer ( 🙂 ) durften nicht fehlen. So konnte nichts mehr schief gehen.
Der Ablauf des Wettbewerbs unterliegt strengen Vorgaben: Zunächst hatten die Teilnehmer*innen einen eigenen vorbereiteten Auszug aus einem Jugendbuch vorzulesen. Der Vortrag durfte höchstens einen zeitlichen Rahmen von ca. 3 Minuten umfassen und musste aus einem anderen Buch stammen als der zur Ermittlung des Schulsiegers ausgewählte. Emilia leistete eine Buchvorstellung und eine Hinführung zur Textstelle in souveräner Weise und las aus Cornelia Funkes „Gespensterjäger auf eisiger Spur“[1]. In der zweiten Runde musste dann jede/r Teilnehmer/in etwa zwei Minuten lang aus einem ihnen unbekannten Jugendroman vorlesen, in diesem Fall „Crazy Family. Die Hackebarts greifen an“ von Markus Orths. Auch diese Herausforderung meisterte Emilia mit Bravour, sodass sie als Gewinnerin gekürt und dafür mit zwei Buchgeschenken sowie einer Urkunde geehrt wurde. Alle anderen Teilnehmer*innen erhielten ebenfalls eine Urkunde und ein Buchgeschenk. Als wohlverdiente Belohnung wurde der aufregende Tag für die glückliche und erleichterte Siegerin noch mit einem Eis im Kreis der Familie abgerundet.
Nach dem Motto „Vom Klassenzimmer bis nach Berlin“ sind über 600.000 Schüler*innen aus der sechsten Klasse jedes Jahr mit ihren Lieblingsbüchern dabei. Damit ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb einer der ältesten und größten Wettbewerbe für Schüler*innen in Deutschland. Die Etappen führen von den Schulentscheiden über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale mit den 16 Landessieger*innen.
Der Vorlesewettbewerb wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen zu bewirken, die Lesekompetenz zu stärken und sie dabei zu unterstützen, ihren Horizont zu weiten, gesellschaftliche Veränderungen einzuordnen und Offenheit für Neues zu entwickeln. – Und für die nächste Etappe im März/April, dem Kreisentscheid in Damme, gilt es dann wiederum, die Daumen fest zu drücken!
Anne Maria Sassen


