Über 240 Lehrkräfte und Gäste informieren sich über individualisiertes Lernen im KSU
29. Januar 2026
Voll war es im Forum des Kreisgymnasium St. Ursula am Mittwoch, den 14.01.. Allerdings saßen dort keine Schülerinnen und Schüler sondern mehr als 240 Lehrkräfte sowie Gäste aus Politik und Wirtschaft, denn das KSU hat eingeladen, an einer Fortbildung zum individualisierten Lernen teilzunehmen. Referent Stefan Ruppaner, ehemaliger Schulleiter der Alemannenschule Wutöschingen, gilt als Fachmann in dem Bereich und hat seine ehemalige Schule in Baden-Württemberg vollständig auf das Konzept ausgerichtet. Er stellte dem Kollegium des KSU und der BOS sowie Kollegen aus benachbarten Schulen und Gästen das diesen Ansatz genauer vor. Anschließend konnten die Teilnehmenden dem Experten ihre Fragen stellen.
Beim individualisierten Lernen steht die Schüleri*innenaktivität im Vordergrund. In seiner höchsten Form entscheiden die Lernenden selber, wann, wo und wie sie etwas lernen wollen. Dies führt dazu, dass vieles, was im konventionellen Schulsystem seit Jahrzehnten etabliert ist, aufgebrochen wird. Befeuert wird diese Entwicklung weiter durch die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz, die beispielsweise eine direkte Korrektur von Leistungen durchführen kann, sodass der Schüler oder die Schülerin sofort erfährt, was noch einmal wiederholt werden muss.
Dass dieser Ansatz von großem Interesse für die Schulentwicklung auch im Emsland und den angrenzenden Landkreisen ist, zeigt die große Anzahl an schulformübergreifenden Lehrkräften auch aus anderen Schulen und auch Vertretern der Landesschulbehörde, der Lokalpolitik und der Wirtschaft. Nach dem offiziellen Vortrag von Stefan Ruppaner hat das Kollegium des KSU noch mit ihm gemeinsam über die konkrete Entwicklung des Haselünner Gymnasiums gesprochen und sich Anreize geben lassen.


