Am 26.09. konnte das Kreigsymnasium auf einer Entdeckungstour erkundet. Das Kollegium gestaltete gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aller Jahrgänge ein buntes Programm, das die Viertklässler und Interessierte sich anschauen konnten. Dabei gab es so viel
Der Politikkurs von Robert Rühlmann aus dem 12. Jahrgang lud am 09.09.26. von 10 bis 11:30 Uhr zur Podiumsdiskussion ins Forum des Kreisgymnasium St. Ursula ein.
Nach einer Begrüßung durch den Schulleiter Norbert Schlee-Schüler stellten sie die Kanditaen Marcel Harren von der CDU, Hanna Wiegmann von der Partei Bündnis90/die Grünen, Stefan Wehrs von der FDP, Maximilian Temmen der HWG, Luke Dojan von Volt und Karin Peters von der SPD den Fragen auf dem Podium. Weitere geladene Parteien hatten im Vorfeld abgesagt.
Nach einer Vorstellung der Wahlkandidaten durch die ModeratorInnen Ava Tholen und Jasper Kohlmann wurden durch Impulsvideos oder ein Rollenspiel, die der Politikkurs vorbereitet hatte, die Kernthemen der aktuellen Kommunalpolitik wie Freizeitgestaltung von Jugendlichen in Haselünne und Berufsperspektiven in Haselünne und Umgebung in den Fokus gerückt, zu denen sich die anwesenden Kandidaten dann äußern konnten. Verbindende Aspekte der verschiedenen Parteien, wie beispielsweise bei der Problematik des Wohnraumes oder des ÖPNV wurden dabei genauso deutlich wie die unterschiedlichen Lösungsansätze dieser Probleme. Dass dabei keiner zu wenig Redezeit erhielt, überprüften die Zeitnehmerinnen Antonia Stahl und Emma Krasniqi, während das Moderatorenteam Ava Tholen und Jasper Kohlmann kritische Nachfragen stellte, wenn Antworten unpräzise blieben.
Zum Abschluss konnte das Publikum, bestehend aus der Schülerschaft der Jahrgänge 8 bis 13 Fragen stellen. Besonders waren für die Schülerinnen und Schüler die Themen ärztliche Versorgung, Partizipation von Jugendlichen und ihre Anliegen, Unternehmungsgründungen und Startups im Emsland und Tierschutz relevant. Angesichts der fortgeschrittenen Zeit konnten viele weitere Fragen nicht mehr gestellt werden, was das hohe Engagement der Schülerschaft widerspiegelt.
Zum Auftakt des Seminarfachs „Lichtverschmutzung“ im 12. Jahrgang begrüßte der Kurs Mathes Althoff, Klimaschutzmanager der Stadt Haselünne.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Frage, welche Bedeutung künstliche Beleuchtung im öffentlichen Raum hat und welche Anforderungen bei der Gestaltung moderner Beleuchtungskonzepte berücksichtigt werden müssen. Herr Althoff erläuterte den Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern, warum Beleuchtung im Stadtbild unter anderem für Sicherheit und Orientierung erforderlich ist und welche technischen Möglichkeiten heute zur Verfügung stehen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Wahl geeigneter Leuchtmittel und deren Bedeutung für Energieverbrauch, Klima- und Umweltschutz. Dabei wurde deutlich, dass nicht allein die Helligkeit einer Beleuchtung entscheidend ist. Auch Lichtfarbe, Ausrichtung, Beleuchtungsdauer und die gezielte Begrenzung des Lichts auf tatsächlich benötigte Bereiche spielen eine wichtige Rolle.
Zugleich machte Herr Althoff deutlich, dass die Bemühungen zur Vermeidung unnötiger Lichtemissionen in einem Spannungsfeld unterschiedlicher Interessen stehen. Einerseits soll die Beleuchtung des öffentlichen Raums Sicherheit und Orientierung gewährleisten, andererseits bestehen bei Bürgerinnen und Bürgern sowie Gewerbetreibenden auch ästhetische Vorstellungen und Wünsche hinsichtlich der Gestaltung und Beleuchtung des Stadtbildes. Maßnahmen zur Reduzierung von Lichtverschmutzung erfordern daher häufig eine Abwägung zwischen ökologischen, funktionalen und gestalterischen Anforderungen.
Darüber hinaus stellte Herr Althoff aktuelle Ansätze einer bedarfsgerechten beziehungsweise adaptiven Beleuchtung vor. Solche Systeme ermöglichen es beispielsweise, Beleuchtung abhängig von der tatsächlichen Nutzung eines Verkehrsweges zu steuern und dadurch Energieverbrauch und unnötige Lichtemissionen zu reduzieren. Ein Pilotprojekt in Haselünne wurde hierzu vorgestellt.
Wie solche Entscheidungen in der kommunalen Praxis aussehen können, erprobten die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer anschließend selbst. Grundlage war der Bauplan eines realen Baugebiets der Stadt Haselünne. Auf einer entsprechenden Karte entwickelten die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer eigene Vorschläge für dessen Straßenbeleuchtung. Dabei konnten sie zwischen unterschiedlichen Beleuchtungsvarianten wählen, unter anderem zwischen Pilzleuchten und LED-Leuchten. Für die LED-Beleuchtung stand zusätzlich eine Variante mit automatischer Abschaltung beziehungsweise bedarfsgerechter Steuerung zur Verfügung. Die verschiedenen Lösungen mussten anschließend auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten bewertet werden. Neben den Anschaffungskosten waren daher insbesondere die langfristig entstehenden Energie- und Betriebskosten sowie mögliche Einsparungen durch eine bedarfsgerechte Steuerung zu berücksichtigen.
Die Aufgabe machte anschaulich deutlich, dass bei der Planung öffentlicher Beleuchtung technische, wirtschaftliche und ökologische Anforderungen gegeneinander abgewogen werden müssen. Der Besuch bot den Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern damit einen unmittelbaren Einblick in die kommunale Perspektive auf das Thema Lichtverschmutzung. Die gewonnenen Impulse bilden eine wichtige Grundlage für die weitere Arbeit im Seminarfach, in dem sich die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer in den kommenden Monaten mit eigenen Fragestellungen rund um Lichtverschmutzung, ihre Ursachen und ihre Auswirkungen beschäftigen werden.
Am Montag, den 24.08.2026 konnten sich Schülerinnen und Schüler ab Jahrgang 10 aufwärts über eine besondere dritte Stunde freuen. Statt in den Klassenraum ging es in die Klosterkirche zu einem Konzert.
Sounds like a Trio heißt das Ensemble bestehend Michael Kotzian (Piano), Konstantin Wienstroer (Kontrabass) und Arjen van El (Saxofon), das bereits am 23.08.2026 im Rahmen der Klosterkirchenkonzerte ein Konzert für die Öffentlichkeit gab. Mit einer spannenden Mischung aus Klassik und Jazz in den Arrangements von Michael Kotzian lassen sie Genregrenzen verschwimmen.
Im Gesprächskonzert mit den Schülerinnen und Schülern des KSU thematisierten sie aber auch die abwechslungsreiche Geschichte ihrer jeweiligen Instrumente, bevor sie mit Werken von Chopin und Debussy in ihrer eigenen Interpretation das Publikum begeisterten und abschließend noch für Fragen zur Verfügung standen. Als Zugabe wurde Paganini noch nach Brasilien geschickt, sodass es einen kaum auf dem Stuhl halten konnte.
Das Kreisgymnasium Haselünne bedankt sich beim Initiativkreis für die Unterstützung und Ermöglichung des Gesprächskonzertes.
Für das erste Halbjahr starten die Anwahlen des Ganztagsangebotes, die bis zum 26.08.26. erfolgen können. Die AGs starten dann in der nächsten Woche ab dem 31.08.26.
Der Unterricht beginnt wieder am Donnerstag, den 13. August 2026, mit einem gemeinsamen ökumenischen Schulanfangsgottesdienst in der Haselünner Pfarrkirche:
Klasse 5: Die neuen Schülerinnen und Schüler treffen sich um 7.45 Uhr im Forum mit den Klassenlehrkräften. Dann gemeinsamer Gang zur Pfarrkirche.
Im Anschluss findet eine Begrüßung durch den Schulleiter im Forum statt und die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 gehen mit ihren Klassenlehrkräften in die Klassenräume. Die Eltern der neuen Schülerinnen und Schüler haben im Anschluss die Möglichkeit zum Gespräch und Gedankenaustausch (u.a. mit dem Schulleiter) in der Mensa.
Klasse 6 bis 11: Die Schülerinnen und Schüler treffen sich vor der 1. Stunde mit ihren Klassenlehrkräften im Klassenraum. Dann gemeinsamer Gang zur Pfarrkirche. Informationen zu den neuen Klassenräumen hängen an den Gebäudeeingängen aus! Im Anschluss an den Gottesdienst haben die Schülerinnen und Schüler bis zum Ende der 4. Stunde Klassenleiterstunden bei der Klassenlehrkraft. Genauere Informationen können bei Zeiten dem Vertretungsplan entnommen werden.
Jahrgang 12 und 13: Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgänge 12 und 13 begeben sich selbstständig zum Schulanfangsgottesdienst in die Pfarrkirche. Genauere Informationen können bei Zeiten dem Vertretungsplan entnommen werden.
Am 19. März 2026 konnten sich die SchülerInnen der Jahrgänge 5 bis 12 wieder den kniffligen Herausforderungen des Wettbewerbs „Känguru der Mathematik“ stellen. In 75 Minuten mussten möglichst viele der Multiple-Choice-Aufgaben in den Schwierigkeitsstufen A, B und C gelöst werden. In Einzelarbeit waren das für die 5. und 6. Klasse 24 bzw. 30 Aufgaben ab Klasse 7. Die deutschlandweit besten ca. 5 Prozent Teilnehmenden werden mit einem Sachpreis ausgezeichnet. Das KSU konnte dieses Jahr insgesamt 11 Preisträger verzeichnen. Zu ihnen gehören:
Klasse 5 und 6
2. Preis: Resa Wolters
3. Preis: Maline Behrens, Anna Hüring, Mian Tholen
Klasse 7 und 8
Preis: Mara Bohmann ((71636 Teilnehmer ihrer Altersgruppe – sie gehört zu den 0,7% (491) Besten!!)
Preis: Ferdinand Heydt
Preis: Friedrich Brackmann, Emma Kroner, Mara Möller, Wilhelm Sandhaus
Jahrgang 12
2. Preis: Lars Hoffschröer
Außerdem erhielten einige Teilnehmer für den weitesten „Känguru-Sprung“, also die meisten richtig nacheinander gelösten Aufgaben ein T-Shirt des Wettbewerbs. Die Zahl in Klammern steht für die Aufgabenanzahl.
Wilhelm Sandhaus (16), Mara Möller (17), Resa Wolters (22), Lars Hoffschröer (24)
Auch in diesem Jahr läuten die Musikgruppe des KSU die Sommerferien ein. Dazu laden die Bläserklassen der Jahrgänge 5-8, die Schul-Big Band Sound Ursula, die Chor-AG sowie der Projektchor herzlich ins Forum ein.
Um die Konzertatmosphäre richtig auskosten zu können, wird in diesem Jahr nach einem ersten Block im bestuhlten Forum eine Pause stattfinden, in der der Jahrgang 12 für Erfrischung und Stärkung auf dem Schulhof sorgt. Nach der Pause heißt es dann wieder Sitzplätze einnehmen, Türen schließen und das Forum wird wieder in einen Konzertsaal verwandelt für die zweite Hälfte der Darbietungen.
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