Auch dieses Kalenderjahr haben die Bläserklassen von KSU und BOS der Jahrgänge 6 und 8 wieder besonders musikalisch begonnen. Im Jugendkloster Ahmsen probten von Montag, dem 19.1. bis Mittwoch, den 21.1. zunächst die Sechstklässler intensiv unter der Leitung von Ines Krause und Sonja de Buhr. Dabei standen spannende neue Stücke auf dem Programm, welche die Schüler*innen vor Herausforderungen stellten aber auch begeisterten. So haben sie motiviert und konzentriert gearbeitet und am Ende schon einen Großteil der Werke für das Sommerkonzert am erarbeitet.
Ähnlich ging es den Achtklässlern, die unter der Leitung von Sonja de Buhr und Stefanie Wendt dann vom 21.1. bis zum 23.1. insgesamt vier anspruchsvolle Stücke vollständig durchgearbeitet und die Grundlage für die genauere musikalische Arbeit gelegt haben. Hier lag der Fokus besonders auf Film- und Popmusik, was die Schüler*innen ebenfalls motivierte. Auf den Fluren des Jugendklosters wurden regelmäßige Auszüge aus den Stücken gesungen.
Natürlich kamen auch Theorieeinheiten, Spiel und Spaß nicht zu kurz. Unterstützt wurden die oben genannten Leitungen dabei tatkräftig von den Musikkollegen des KSU Annika Balgenorth und Philipp Stockmann in deren Freizeit.
Voll war es im Forum des Kreisgymnasium St. Ursula am Mittwoch, den 14.Januar 2026. Allerdings saßen dort keine Schülerinnen und Schüler sondern mehr als 240 Lehrkräfte sowie Gäste aus Politik und Wirtschaft, denn das KSU hatte eingeladen, an einer Fortbildung zum individualisierten Lernen teilzunehmen. Referent Stefan Ruppaner, ehemaliger Schulleiter der Alemannenschule Wutöschingen, gilt als Fachmann in dem Bereich und hat seine ehemalige Schule in Baden-Württemberg vollständig auf das Konzept ausgerichtet. Er stellte dem Kollegium des KSU und der BOS, Kolleginnen und Kollegen aus benachbarten Schulen und weiteren Gästen aus den Landkreisen Emsland und Cloppenburg diesen Ansatz genauer vor. Anschließend konnten die Teilnehmenden dem Experten ihre Fragen stellen.
Beim individualisierten Lernen steht die Schüler*innenaktivität im Vordergrund. In seiner höchsten Form entscheiden die Lernenden selber, wann, wo und wie sie etwas lernen wollen. Dies führt dazu, dass vieles, was im konventionellen Schulsystem seit Jahrzehnten etabliert ist, aufgebrochen wird. Befeuert wird diese Entwicklung weiter durch die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz, die beispielsweise eine direkte Korrektur von Leistungen durchführen kann, sodass der Schüler oder die Schülerin sofort erfährt, was noch einmal wiederholt werden muss.
Dass dieser Ansatz von großem Interesse für die Schulentwicklung auch im Emsland und den angrenzenden Landkreisen ist, zeigt die große Anzahl an Lehrkräften verschiedener Schulformen auch aus anderen Schulen und auch Vertretern der Landesschulbehörde, der Lokalpolitik und der Wirtschaft. Nach dem offiziellen Vortrag von Stefan Ruppaner hat das Kollegium des KSU noch mit ihm gemeinsam über die konkrete Entwicklung des Kreisgymnasium St. Ursula gesprochen und sich Anreize geben lassen.
Am Freitag, den 14. November, herrschte im Forum des Kreisgymnasiums St. Ursula gespannte Aufmerksamkeit: Der Schulentscheid des diesjährigen Vorlesewettbewerbs der sechsten Klassen stand an. Die Klassensieger:innen Toni Kepler (6a), Julika Heskamp (6b), Anni Schwarte (6c) und Emilia Schumacher (6d) präsentierten vor großem Publikum ihre sorgfältig ausgewählten und vorbereiteten Textauszüge. Nach einer dreiminütigen Lesung aus ihren eigenen Romanen folgte eine zweite Runde, in der alle Teilnehmer:innen aus einem unbekannten Text – Cornelia Funkes „Der Herr der Diebe“ – vorlasen. Besonders die Schüler:innen des fünften Jahrgangs hörten aufmerksam zu und ließen sich von den Geschichten in den Bann ziehen. Mit einer beeindruckenden Kombination aus sicherer Lesetechnik, lebendiger Interpretation und einer gelungenen Textauswahl aus Palutens Roman „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ konnte sich schließlich Emilia Schumacher durchsetzen. Die Jury, bestehend aus Frau Balgenorth, Frau Hugenberg-Teismann und Frau Sassen, kürte sie zur Schulsiegerin 2025. Wir gratulieren Emilia herzlich zu diesem tollen Erfolg und wünschen ihr viel Glück und Freude beim anstehenden
Gemeinsam mit Lehrer Robert Rühlmann besuchten die Finalisten Marta Strüwing und Erik Benten (beide JG 12) am 10.11. und 11.11.25 auf Einladung des Bundespräsidenten die Bundeshauptstadt um an der Preisverleihung teilzunehmen. Erik Benten erreichte dabei einen hervorragenden dritten Platz. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!
Im Rahmen des Geschichtswettbewerbes des Bundespräsidenten arbeiten die Teilnehmer wissenschaftlich zu einer selbstgewählten Fragestellung. Dazu werden Archive besucht, es wird viel recherchiert und schließlich eine schriftliche Arbeit angefertigt. All dies leisten die Schüler*innen in ihrer Freizeit neben der Schule.
Dieses Jahr lautete das Wettbewerbsthema „Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte. Die Titel der Arbeiten spiegeln dabei die breitgefächerten Interessen wider:
Erik Benten (JG 12): Die Schatten der Weltpolitik im Emsland. Wie physische, juristische und moralische Grenzen überschritten wurden.
Marta Strüwing (JG 12): Psychische und moralische Grenzen der Gefangenen im Emslandlager. Bewältigungsstrategien in persönlichen Zeugnissen.
Nicht zuletzt ist der enorme Erfolg der Schüler*innen auch der Betreuung durch Herrn Robert Rühlmann zu verdanken, der den Schüler*innen in dieser Zeit mit Rat und Tat zur Seite stand. Neben dem großen Erfolg von Marta Strüwing und Erik Benten haben im Vorfeld auch Martha Hinrich (JG 13), Noah Suhl (JG 12) und Waseem Mheni (JG 9) Förderpreise erhalten, wodurch das KSU Haselünne die Auszeichnung „Landesbeste Schule“ trägt.
Auch im bundesweiten Vergleich ist das KSU erfolgreich und kann sich über den 9. Platz freuen.
Wir gratulieren besonders Marta Strüwing und Erik Benten ihrem Erfolg und sind gespannt, ob der Bundespräsident die in Berlin ausgesprochene Einladung nach Haselünne annehmen wird.
Grenzübergreifenden Naturschutz erfuhren 28 Schülerinnen und Schüler und ihre begleitenden Lehrkräfte Julia Richter und Viktoria Enz anlässlich der bereits seit 45 Jahren bestehenden Schulpartnerschaft zwischen dem Kreisgymnasium St: Ursula in Haselünne und dem Lycée polyvalant de Haute Auvergne in St-Flour. Die Vorfreude war groß auf das Wiedersehen mit den französischen Austauschpartnern, die im vergangenen April zu Gast in Haselünne waren.
Auf dem Programm stand zunächst die Erkundung der Partnerstadt St-Flour und der Vulkane der Auvergne. Im Anschluss widmeten sich die deutschen Schüler gemeinsam mit ihren französischen Partnern in einem dreisprachigen Erasmus+ Projekt dem Schutz der Moore. Dabei erfuhren die deutschen Schüler, dass in der Region kürzlich 30.000 Unterschriften für den Erhalt der Hochmoore in der Nähe von St-Flour gesammelt wurden. Das Feuchtgebiet „Narse de Pierrefitte“ dient 172 Vogelarten als Rastplatz auf ihrem Zug in den Süden und zählt zu den Schutzgebieten von Natura 2000 – ein europaweites Netzwerk, dessen Ziel die Erhaltung einzigartiger Lebensräume ist und gleichzeitig den Menschen ermöglicht, nachhaltig mit der Natur zu leben. Statt Verboten sollen die Besucher weiterhin Zugang zu den Schutzgebieten erhalten. Davon konnte sich die deutsche Gruppe ein Bild machen, als sie das Hochmoor im Rahmen einer Führung durch Anthony Caprio vom Naturpark Volcans d’Auvergne kennenlernte – vom neu errichteten Observatorium aus beobachteten sie die Vogelwelt.
Dass diese Art von Naturschutz auch vor der eigenen Haustür stattfindet, erfuhren die Schüler am nächsten Tag von Susanna Konrad, Abteilung Naturschutz im Fachbereich Umwelt des Landkreises Emsland, die im Rahmen einer Videokonferenz einen sehr informativen und anschaulichen Vortrag über den Schutz und die Maßnahmen zur Wiedervernässung der Moore im Emsland hielt.
„Natura 2000 war mir gar kein Begriff“ erzählt Romy. „Das Projekt hat uns verdeutlicht, wie wichtig die Moore für den Klimaschutz sind“ ergänzt Emma, beide aus dem 13. Jahrgang.
Voller Elan verarbeiteten die Schüler anschließend in gemischten Arbeitsgruppen ihre Eindrücke und gewonnenen Erkenntnisse, um an ihren jeweiligen Schulen über die Bedeutung der Moore und Natura 2000 Projekte zu informieren. Dabei entstanden Zeitungsartikel, Gedichte und Rätsel auf Französisch, Deutsch und Englisch.
Und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen, voller Eindrücke und mit vielen neu entstandenen Freundschaften trat die Gruppe die 16stündige Heimreise nach Haselünne an.
Am 27.09. hatten die Viertklässler der umliegenden Grundschulen die Möglichkeit, auf eigene Faust das KSU zu entdecken. Nach einer offiziellen Eröffnung, bei der die Bläserklasse des sechsten Jahrgangs gezeigt hat, was nach einem guten Jahr Musikpraxismodell schon möglich ist, stellten sich auf dem Schulgelände über 10 Fachschaften und AGs unter der Anleitung von Lehrkräften und mit Unterstützung freiwilliger Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Jahrgängen vor. Dabei wurde ein vielseitiges Programm geboten.
Bei der Eröffnung im Forum stellte der Schulleiter Herr Schlee-Schüler sich und die Schule vor.Die Fachschaft Religion war mit einem Stand vertreten, an dem fair gehandelte Produkte erworben werden können.Die Biologie-Fachschaft präsentierte einige Modelle.Mit Zuckerexperimenten zeigen Schülerinnen des 11. Jahrgangs, wie süß Mathe sein kann.Eine Schülerin aus Jahrgang 7 hilft beim Umgang mit dem Mikroskop.In der Physik können schwere Dinge leicht gemacht werden, wenn man die richtige Technik kennt.Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Jahrgängen stellen den Roboter-Wettbewerb First Lego League vor.Im Englischunterricht spielt manchmal sogar ein sprechender Hut eine Rolle.Spielen auf Latein – gar nicht schwer.Mit Bildern ist selbst ein lateinischer Text zu verstehen.Frankreich überzeug mit leckerem Essen und tollen Sehenswürdigkeiten.Schülerinnen aus dem Jahrgang 7 helfen bei den ersten Schritten auf Französisch.Die Kunstfachschaft lädt zum Gestalten ein.In einer Ausstellung werden Ergebnisse von Schülerinnen und Schülern präsentiert.Mit ein bisschen Knobeln kommt man in Geschichte den alten Ägyptern auf die Spur.Auch zu Büchern kann man gestalten, wie hier eine Schülerin aus Jahrgang 7 mit Interessierten in der Bibliothek beweist.Die Deutsch-Fachschaft zeigt vielseitige Zugänge zu Sprache und Literatur.
Mit der neuen Fußball-Dart-Wand, die in Kooperation mit der BOS angeschafft wurde, überzeugt die Sport-Fachschaft auf ganzer Linie – ein Volltreffer.
Viele Eindrücke aus der Gegend um die Partnerstadt und -schule in Saint-Flour und aus dem Familien- sowie Schulleben haben die 28 Schülerinnen und Schüler mit ihren Begleiterinnen Frau Richter und Frau Enz schon in den ersten Tagen gesammelt. Arbeitsreiche Tage stehen uns noch bevor, schließlich soll ein deutsch-französisches Projekt zu den „Natura 2000 Schutzgebieten“ in der Auvergne und im Emsland erstellt werden. Anbei schon mal die ersten Impressionen.
Vom 20.8. bis zum 22.8. kann wieder aus dem vielfältigen Angebot des Ganztages gewählt werden. Genauere Informationen sind in der Broschüre zu entnehmen. Die AG-Leiter freuen sich auf zahlreiche Anmeldungen!
Resa Wolters (5d) hat auf Landesebene den 2. Platz in ihrer Altersgruppe beim Plattdeutschen Vorlesewettbewerb erzielt. Die Niedersächsische Sparkassenstiftung sowie die Emsländische Landschaft prämieren diesen Erfolg mit einer Urkunde und einem Preisgeld. Eine hervorragende Leistung!
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