Auch in diesem Jahr läuten die Musikgruppe des KSU die Sommerferien ein. Dazu laden die Bläserklassen der Jahrgänge 5-8, die Schul-Big Band Sound Ursula, die Chor-AG sowie der Projektchor herzlich ins Forum ein.
Um die Konzertatmosphäre richtig auskosten zu können, wird in diesem Jahr nach einem ersten Block im bestuhlten Forum eine Pause stattfinden, in der der Jahrgang 12 für Erfrischung und Stärkung auf dem Schulhof sorgt. Nach der Pause heißt es dann wieder Sitzplätze einnehmen, Türen schließen und das Forum wird wieder in einen Konzertsaal verwandelt für die zweite Hälfte der Darbietungen.
Drei Tage lang hieß es für jeweils zwei siebte Klassen des KSU und der BOS raus aus dem Klassenraum und rein in den Sitzungsaal. Bei einem Planspiel unter dem Titel „Pimp my Heimat“, unterstützt durch Politik zum Anfassen e. V. und der Jugend Haselünne, formulierten die Schüler*innen Anträge, diskutierten sie in Fachausschüssen und bereiteten in Fraktionssitzungen die Plenumssitzung vor, welche am 29.04. im hASETOR Kulturkino stattfand.
Das Kino war voll, die Abstimmungsbeteiligung hoch, denn die Anträge betrafen die Schüler*innen zumeist selbst. So wurden besonders mehr Sportmöglichkeiten generell aber auch auf den Schulgeländen sowie die Öffnung der öffentliche Sportstätten zur freien Verwendung beantragt. Aber auch die Eröffnung eines Tierheims, sichere Fahrradwege zwischen Westerloh und Flechum, neue und bessere Smartboards, Erste-Hilfe-Kästen in der Öffentlichkeit, Fahrräder zum Ausleihen, ein Sommerfest im Freibad, die Einführung von Selbsthilfegruppen sowie mehr Zebrastreifen auf den Schulwegen. Die Anträge wurden in der Plenumssitzung von Fraktionssprechern vorgetragen. Es schlossen sich eine offene Diskussion und die abschließende Abstimmung an.
Die Schüler*innen waren von den Projekt beeindruckt. Deutlich wurde ihnen, wieviel Arbeit eine Sitzung erfordert, wie langwierig eine Diskussion sein kann und muss, damit informierte Entscheidungen getroffen werden und können, und das Demokratie nur dann gut funktionieren kann, wenn sich alle an die Spielregeln halten.
Tradition, Ehre, Disziplin, Exzellenz – und dazwischen ein freigeistiger Literaturlehrer. Wie diese Kombination den Schulalltag, das Leben und besonders das Denken von fünf jungen Männern auf dem Elite-Internat Welton Academy beeinflusst, konnten die Schüler*innen des 11. Jahrgangs am 12.04.2026 im Theater an der Wilhelmshöhe eindrucksvoll miterleben. Durch die eindringliche Inszenierung, die auch auf musikalische Untermalung und besonders körperliches Spiel setze, fühlte das Publikum sich von John Keating selbst angesprochen. Das Bühnenbild, welches szenenweise auf zwei Ebenen aufgeteilt wurde, bot eine symbolträchtige Gestaltung.
Insgesamt waren die Schüler*innen des 11. Jahrgangs sehr beeindruckt und wurden durch die behutsam modernisierte Sprache durchaus abgeholt.
Die Aufführung von „Der Club der toten Dichter” erfolgte durch besondere Vereinbarung mit Concord Theatricals GmbH, namens und im Auftrag von Samuel French, Inc.
Basierend auf dem Film von Touchstone Pictures von Tom Schulman Hamburger Kammerspiele
In den vergangenen Tagen machte sich unser Schulorchester auf den Weg zu einer mehrtägigen Orchesterfahrt, die sowohl musikalisch als auch gemeinschaftlich ein voller Erfolg war.
Untergebracht waren wir in einer gemütlichen Jugendherberge, die uns nicht nur ausreichend Platz in den Proben, sondern auch viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung bot. Die Tage bestanden aus abwechslungsreichen Register- und Tuttiproben.
Neben der musikalischen Arbeit kam auch der Spaß nicht zu kurz: Ob bei gemeinsamen Spielen am Abend, Spaziergängen in der Umgebung oder einfach beim Zusammensitzen — die Fahrt hat unseren Zusammenhalt im Orchester deutlich gestärkt.
Besondere Highlights waren vor allem die gemeinsamen Volleyballspiele und die kleinen Konzerte vor vorbeilaufenden Personen.
Nächstes Jahr sind wir auf jeden Fall wieder dabei.
Wir danken der Firma Schwarte für die freundliche Unterstützung.
Wir – Narin, Leonie, Begi und Katja – haben im September 2025 angefangen, unter Frau Hugenberg-Teismanns Aufsicht, unsere Herausforderungswoche zu planen, die wir vom 16. bis 20. März in Nienburg absolvierten. Wir mussten eigenständig und mit geringem Budget einen einwöchigen Aufenthalt in einer fremden Stadt planen und uns eine ehrenamtliche Tätigkeit organisieren.
Sofort waren wir uns einig, dass wir mit Tieren arbeiten wollten, womit auch unsere Betreuerin Rieke im Nachhinein sehr zufrieden war.
Die Prüfungskommission haben wir am 17. Februar bestanden und uns voller Vorfreude am Montag, den 16. März, von Haselünne aus mit Zug und Fahrrad auf den Weg nach Nienburg gemacht. Dort haben wir in einem Airbnb gewohnt und uns selbst von dem gegebenen Budget verpflegt, tagsüber haben wir im Tierheim Drakenburger Heide gearbeitet, welches wenige Kilometer nördlich des Stadtzentrums im Grünen liegt. Sowohl in der Unterkunft als auch im Tierheim wurden wir sehr freundlich begrüßt und haben uns sofort wie zu Hause gefühlt. Im Tierheim leben fünf Hunde und etwa 40 Katzen. Letztere Zahl jedoch wird voraussichtlich leider in den kommenden Monaten durch Maikätzchen, ausgesetzte Katzen und unkastrierte Freigänger stark steigen.
Es kamen Arbeiten wie Gehege sichern, Fenster im Katzenhaus putzen, auf dem Wochenmarkt Spenden sammeln, Schilder neu streichen und Büsche schneiden auf uns zu, kurz: alles, wozu die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen nicht genug Zeit finden. Aber natürlich haben wir auch fleißig Katzen und Hunde gestreichelt sowie durften mit einem Hund Gassi gehen.
So stressig die Planung auch war, hat es sich für uns mehr als gelohnt, an der AG teilzunehmen. Wir haben viele neue Erfahrungen gemacht und gelernt, alleine klarzukommen und auf Leute zuzugehen. Wir alle empfehlen die Teilnahme an die kommenden Zehntklässler weiter.
Informationsflyer über Qualzucht und Visitenkarten des Tierheims liegen nach den Ferien in der Schule aus.
Leonie Deters, Katja Koch, Begi Yorulmaz und Narin Yorulmaz aus der 10a
Auch in diesem Jahr arbeiteten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7, 8 und 9 im Rahmen des EWE-Mobils vom 09.03. bis zum 20.03. technisch-praktisch unter fachkundiger Anleitung. Die Resonanz ist positiv. „Das ist mal etwas anders, was mit seinen Händen zu machen, und am Ende auch ein Produkt präsentieren zu können.“ Dabei übten sie auch im Umgang mit verschiedensten Werkzeugen. Am Ende konnten sich Schülerinnen und Schüler aus JG 7 über eine Kurbelleuchte, aus JG 8 über ein Computer-Anemometer und aus JG 9 über einen Solarbuggy freuen.
Am Dienstag, dem 24.02.26 fand in der Stadtbibliothek KÖB Meppen der Regionalentscheid des diesjährigen 67. Vorlesewettbewerbs statt. Gegen 9 Konkurrent*innen konnte sich Emilia erfolgreich durchsetzen.
Verheißungsvolles Rascheln der Seiten, der Geruch von Papier – und die Magie des (Vor-) Lesens, das Eintauchen in abenteuerliche und fantastische Welten kann beginnen…
In Anwesenheit ihrer Familien und vor einer ausgewählten Jury konnten die 10 Gewinner*innen der Schulentscheide aus dem südlichen Emsland ihre Lesekünste am Nachmittag inmitten von Büchern präsentieren. Eine leichte Nervosität breitete sich zu Beginn aus – aber nicht bei Emilia, die sich sehr gut vorbereitet hatte und sich der mentalen Unterstützung durch ihre Klasse 6d und ihrer Klassenlehrerinnen, Frau Fübbeker und Frau Sassen, gewiss sein konnte. Schließlich hatte sie von ihnen eine Karte erhalten, bei der ihr zahlreiche gedrückte Daumen zugesichert wurden. Auch die „Positive Potatoe“ und ein weiterer Glücksbringer ( 🙂 ) durften nicht fehlen. So konnte nichts mehr schief gehen.
Der Ablauf des Wettbewerbs unterliegt strengen Vorgaben: Zunächst hatten die Teilnehmer*innen einen eigenen vorbereiteten Auszug aus einem Jugendbuch vorzulesen. Der Vortrag durfte höchstens einen zeitlichen Rahmen von ca. 3 Minuten umfassen und musste aus einem anderen Buch stammen als der zur Ermittlung des Schulsiegers ausgewählte. Emilia leistete eine Buchvorstellung und eine Hinführung zur Textstelle in souveräner Weise und las aus Cornelia Funkes „Gespensterjäger auf eisiger Spur“[1]. In der zweiten Runde musste dann jede/r Teilnehmer/in etwa zwei Minuten lang aus einem ihnen unbekannten Jugendroman vorlesen, in diesem Fall „Crazy Family. Die Hackebarts greifen an“ von Markus Orths. Auch diese Herausforderung meisterte Emilia mit Bravour, sodass sie als Gewinnerin gekürt und dafür mit zwei Buchgeschenken sowie einer Urkunde geehrt wurde. Alle anderen Teilnehmer*innen erhielten ebenfalls eine Urkunde und ein Buchgeschenk. Als wohlverdiente Belohnung wurde der aufregende Tag für die glückliche und erleichterte Siegerin noch mit einem Eis im Kreis der Familie abgerundet.
Nach dem Motto „Vom Klassenzimmer bis nach Berlin“ sind über 600.000 Schüler*innen aus der sechsten Klasse jedes Jahr mit ihren Lieblingsbüchern dabei. Damit ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb einer der ältesten und größten Wettbewerbe für Schüler*innen in Deutschland. Die Etappen führen von den Schulentscheiden über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale mit den 16 Landessieger*innen.
Der Vorlesewettbewerb wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen zu bewirken, die Lesekompetenz zu stärken und sie dabei zu unterstützen, ihren Horizont zu weiten, gesellschaftliche Veränderungen einzuordnen und Offenheit für Neues zu entwickeln. – Und für die nächste Etappe im März/April, dem Kreisentscheid in Damme, gilt es dann wiederum, die Daumen fest zu drücken!
Unsere Jahrgangsfahrt zum Alfsee stand unter dem Motto „Fit für die Oberstufe“. Von Sonntag bis Dienstag war der gesamte 11. Jahrgang gemeinsam vor Ort, um sich auf die kommenden Anforderungen vorzubereiten. In verschiedenen Modulen beschäftigten wir uns damit, wie man überzeugend argumentiert, Texte strukturiert und korrekt bearbeitet und wie gehirngerechtes Lernen dabei helfen kann, Inhalte nachhaltiger zu verstehen und zu behalten. Außerdem erhielten wir ausführliche Informationen zu den Leistungs- und allgemeinen Kurswahlen, sodass wir eine gute Grundlage für unsere späteren Entscheidungen haben.
Neben den inhaltlichen Einheiten stärkten Kooperationsspiele unseren Zusammenhalt und zeigten, wie wichtig Teamarbeit und Kommunikation sind. An zwei Abenden gestalteten wir ein gemeinsames Programm mit kleinen Spielen, bei dem vor allem Kreativität und Gemeinschaft im Mittelpunkt standen. So konnten wir uns auch außerhalb der Arbeitsphasen besser kennenlernen.Am Dienstagmittag kehrten wir zur Schule zurück, aßen gemeinsam in der Mensa und nahmen anschließend noch an zwei weiteren Modulen zu Künstlicher Intelligenz sowie zu Operatoren in Klausuren teil. Insgesamt war die Fahrt eine gelungene und sinnvolle Vorbereitung auf die Oberstufe – bis auf ein Handy, das nun unfreiwillig auf dem Weg nach England ist
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