Zum Hauptinhalt springen

Autor: Sonja de Buhr

Auftakt des Seminarfachs „Lichtverschmutzung“ mit Klimaschutzmanager Mathes Althoff

Zum Auftakt des Seminarfachs „Lichtverschmutzung“ im 12. Jahrgang begrüßte der Kurs Mathes Althoff, Klimaschutzmanager der Stadt Haselünne.

Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Frage, welche Bedeutung künstliche Beleuchtung im öffentlichen Raum hat und welche Anforderungen bei der Gestaltung moderner Beleuchtungskonzepte berücksichtigt werden müssen. Herr Althoff erläuterte den Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern, warum Beleuchtung im Stadtbild unter anderem für Sicherheit und Orientierung erforderlich ist und welche technischen Möglichkeiten heute zur Verfügung stehen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Wahl geeigneter Leuchtmittel und deren Bedeutung für Energieverbrauch, Klima- und Umweltschutz. Dabei wurde deutlich, dass nicht allein die Helligkeit einer Beleuchtung entscheidend ist. Auch Lichtfarbe, Ausrichtung, Beleuchtungsdauer und die gezielte Begrenzung des Lichts auf tatsächlich benötigte Bereiche spielen eine wichtige Rolle.

Zugleich machte Herr Althoff deutlich, dass die Bemühungen zur Vermeidung unnötiger Lichtemissionen in einem Spannungsfeld unterschiedlicher Interessen stehen. Einerseits soll die Beleuchtung des öffentlichen Raums Sicherheit und Orientierung gewährleisten, andererseits bestehen bei Bürgerinnen und Bürgern sowie Gewerbetreibenden auch ästhetische Vorstellungen und Wünsche hinsichtlich der Gestaltung und Beleuchtung des Stadtbildes. Maßnahmen zur Reduzierung von Lichtverschmutzung erfordern daher häufig eine Abwägung zwischen ökologischen, funktionalen und gestalterischen Anforderungen.

Darüber hinaus stellte Herr Althoff aktuelle Ansätze einer bedarfsgerechten beziehungsweise adaptiven Beleuchtung vor. Solche Systeme ermöglichen es beispielsweise, Beleuchtung abhängig von der tatsächlichen Nutzung eines Verkehrsweges zu steuern und dadurch Energieverbrauch und unnötige Lichtemissionen zu reduzieren. Ein Pilotprojekt in Haselünne wurde hierzu vorgestellt.

Wie solche Entscheidungen in der kommunalen Praxis aussehen können, erprobten die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer anschließend selbst. Grundlage war der Bauplan eines realen Baugebiets der Stadt Haselünne. Auf einer entsprechenden Karte entwickelten die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer eigene Vorschläge für dessen Straßenbeleuchtung. Dabei konnten sie zwischen unterschiedlichen Beleuchtungsvarianten wählen, unter anderem zwischen Pilzleuchten und LED-Leuchten. Für die LED-Beleuchtung stand zusätzlich eine Variante mit automatischer Abschaltung beziehungsweise bedarfsgerechter Steuerung zur Verfügung. Die verschiedenen Lösungen mussten anschließend auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten bewertet werden. Neben den Anschaffungskosten waren daher insbesondere die langfristig entstehenden Energie- und Betriebskosten sowie mögliche Einsparungen durch eine bedarfsgerechte Steuerung zu berücksichtigen.

Die Aufgabe machte anschaulich deutlich, dass bei der Planung öffentlicher Beleuchtung technische, wirtschaftliche und ökologische Anforderungen gegeneinander abgewogen werden müssen. Der Besuch bot den Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern damit einen unmittelbaren Einblick in die kommunale Perspektive auf das Thema Lichtverschmutzung. Die gewonnenen Impulse bilden eine wichtige Grundlage für die weitere Arbeit im Seminarfach, in dem sich die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer in den kommenden Monaten mit eigenen Fragestellungen rund um Lichtverschmutzung, ihre Ursachen und ihre Auswirkungen beschäftigen werden.

Gesprächskonzert mit Sounds like a Trio

Am Montag, den 24.08.2026 konnten sich Schülerinnen und Schüler ab Jahrgang 10 aufwärts über eine besondere dritte Stunde freuen. Statt in den Klassenraum ging es in die Klosterkirche zu einem Konzert. 

Sounds like a Trio heißt das Ensemble bestehend Michael Kotzian (Piano), Konstantin Wienstroer (Kontrabass) und Arjen van El (Saxofon), das bereits am 23.08.2026 im Rahmen der Klosterkirchenkonzerte ein Konzert für die Öffentlichkeit gab. Mit einer spannenden Mischung aus Klassik und Jazz in den Arrangements von Michael Kotzian lassen sie Genregrenzen verschwimmen. 

Im Gesprächskonzert mit den Schülerinnen und Schülern des KSU thematisierten sie aber auch die abwechslungsreiche Geschichte ihrer jeweiligen Instrumente, bevor sie mit Werken von Chopin und Debussy in ihrer eigenen Interpretation das Publikum begeisterten und abschließend noch für Fragen zur Verfügung standen. Als Zugabe wurde Paganini noch nach Brasilien geschickt, sodass es einen kaum auf dem Stuhl halten konnte.

Das Kreisgymnasium Haselünne bedankt sich beim Initiativkreis für die Unterstützung und Ermöglichung des Gesprächskonzertes.

Ganztagsangebot für das erste Halbjahr

Für das erste Halbjahr starten die Anwahlen des Ganztagsangebotes, die bis zum 26.08.26. erfolgen können. Die AGs starten dann in der nächsten Woche ab dem 31.08.26.

Sommerkonzert am 23.06. um 18 Uhr im Forum

Auch in diesem Jahr läuten die Musikgruppe des KSU die Sommerferien ein. Dazu laden die Bläserklassen der Jahrgänge 5-8, die Schul-Big Band Sound Ursula, die Chor-AG sowie der Projektchor herzlich ins Forum ein.

Um die Konzertatmosphäre richtig auskosten zu können, wird in diesem Jahr nach einem ersten Block im bestuhlten Forum eine Pause stattfinden, in der der Jahrgang 12 für Erfrischung und Stärkung auf dem Schulhof sorgt. Nach der Pause heißt es dann wieder Sitzplätze einnehmen, Türen schließen und das Forum wird wieder in einen Konzertsaal verwandelt für die zweite Hälfte der Darbietungen.

Pimp my Heimat: Siebtklässler des KSU und der BOS üben sich in Kommunalpolitik

Drei Tage lang hieß es für jeweils zwei siebte Klassen des KSU und der BOS raus aus dem Klassenraum und rein in den Sitzungsaal. Bei einem Planspiel unter dem Titel „Pimp my Heimat“, unterstützt durch Politik zum Anfassen e. V. und der Jugend Haselünne, formulierten die Schüler*innen Anträge, diskutierten sie in Fachausschüssen und bereiteten in Fraktionssitzungen die Plenumssitzung vor, welche am 29.04. im hASETOR Kulturkino stattfand.

Das Kino war voll, die Abstimmungsbeteiligung hoch, denn die Anträge betrafen die Schüler*innen zumeist selbst. So wurden besonders mehr Sportmöglichkeiten generell aber auch auf den Schulgeländen sowie die Öffnung der öffentliche Sportstätten zur freien Verwendung beantragt. Aber auch die Eröffnung eines Tierheims, sichere Fahrradwege zwischen Westerloh und Flechum, neue und bessere Smartboards, Erste-Hilfe-Kästen in der Öffentlichkeit, Fahrräder zum Ausleihen, ein Sommerfest im Freibad, die Einführung von Selbsthilfegruppen sowie mehr Zebrastreifen auf den Schulwegen. Die Anträge wurden in der Plenumssitzung von Fraktionssprechern vorgetragen. Es schlossen sich eine offene Diskussion und die abschließende Abstimmung an.

Die Schüler*innen waren von den Projekt beeindruckt. Deutlich wurde ihnen, wieviel Arbeit eine Sitzung erfordert, wie langwierig eine Diskussion sein kann und muss, damit informierte Entscheidungen getroffen werden und können, und das Demokratie nur dann gut funktionieren kann, wenn sich alle an die Spielregeln halten.

Oh Kapitän, mein Kapitän!

Tradition, Ehre, Disziplin, Exzellenz – und dazwischen ein freigeistiger Literaturlehrer. Wie diese Kombination den Schulalltag, das Leben und besonders das Denken von fünf jungen Männern auf dem Elite-Internat Welton Academy beeinflusst, konnten die Schüler*innen des 11. Jahrgangs am 12.04.2026 im Theater an der Wilhelmshöhe eindrucksvoll miterleben. Durch die eindringliche Inszenierung, die auch auf musikalische Untermalung und besonders körperliches Spiel setze, fühlte das Publikum sich von John Keating selbst angesprochen. Das Bühnenbild, welches szenenweise auf zwei Ebenen aufgeteilt wurde, bot eine symbolträchtige Gestaltung.

Insgesamt waren die Schüler*innen des 11. Jahrgangs sehr beeindruckt und wurden durch die behutsam modernisierte Sprache durchaus abgeholt.

Die Aufführung von „Der Club der toten Dichter” erfolgte durch besondere Vereinbarung mit Concord Theatricals GmbH, namens und im Auftrag von Samuel French, Inc.

Basierend auf dem Film von Touchstone Pictures
von Tom Schulman
Hamburger Kammerspiele

Orchesterfahrt Meppen des Sound Ursula 2026

In den vergangenen Tagen machte sich unser Schulorchester auf den Weg zu einer mehrtägigen Orchesterfahrt, die sowohl musikalisch als auch gemeinschaftlich ein voller Erfolg war.

Untergebracht waren wir in einer gemütlichen Jugendherberge, die uns nicht nur ausreichend Platz in den Proben, sondern auch viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung bot. Die Tage bestanden aus abwechslungsreichen Register- und Tuttiproben. 

Neben der musikalischen Arbeit kam auch der Spaß nicht zu kurz: Ob bei gemeinsamen Spielen am Abend, Spaziergängen in der Umgebung oder einfach beim Zusammensitzen — die Fahrt hat unseren Zusammenhalt im Orchester deutlich gestärkt.

Besondere Highlights waren vor allem die gemeinsamen Volleyballspiele und die kleinen Konzerte vor vorbeilaufenden Personen. 

Nächstes Jahr sind wir auf jeden Fall wieder dabei.

Wir danken der Firma Schwarte für die freundliche Unterstützung. 

Herausforderung im Tierheim Drakenburger Heide

Wir – Narin, Leonie, Begi und Katja – haben im September 2025 angefangen, unter Frau Hugenberg-Teismanns Aufsicht, unsere Herausforderungswoche zu planen, die wir vom 16. bis 20. März in Nienburg absolvierten. Wir mussten eigenständig und mit geringem Budget einen einwöchigen Aufenthalt in einer fremden Stadt planen und uns eine ehrenamtliche Tätigkeit organisieren. 

Sofort waren wir uns einig, dass wir mit Tieren arbeiten wollten, womit auch unsere Betreuerin Rieke im Nachhinein sehr zufrieden war. 

Die Prüfungskommission haben wir am 17. Februar bestanden und uns voller Vorfreude am Montag, den 16. März, von Haselünne aus mit Zug und Fahrrad auf den Weg nach Nienburg gemacht. Dort haben wir in einem Airbnb gewohnt und uns selbst von dem gegebenen Budget verpflegt, tagsüber haben wir im Tierheim Drakenburger Heide gearbeitet, welches wenige Kilometer nördlich des Stadtzentrums im Grünen liegt. Sowohl in der Unterkunft als auch im Tierheim wurden wir sehr freundlich begrüßt und haben uns sofort wie zu Hause gefühlt. Im Tierheim leben fünf Hunde und etwa 40 Katzen. Letztere Zahl jedoch wird voraussichtlich leider in den kommenden Monaten durch Maikätzchen, ausgesetzte Katzen und unkastrierte Freigänger stark steigen. 

Es kamen Arbeiten wie Gehege sichern, Fenster im Katzenhaus putzen, auf dem Wochenmarkt Spenden sammeln, Schilder neu streichen und Büsche schneiden auf uns zu, kurz: alles, wozu die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen nicht genug Zeit finden. Aber natürlich haben wir auch fleißig Katzen und Hunde gestreichelt sowie durften mit einem Hund Gassi gehen. 

So stressig die Planung auch war, hat es sich für uns mehr als gelohnt, an der AG teilzunehmen. Wir haben viele neue Erfahrungen gemacht und gelernt, alleine klarzukommen und auf Leute zuzugehen. Wir alle empfehlen die Teilnahme an die kommenden Zehntklässler weiter. 

Informationsflyer über Qualzucht und Visitenkarten des Tierheims liegen nach den Ferien in der Schule aus.

Leonie Deters, Katja Koch, Begi Yorulmaz und Narin Yorulmaz aus der 10a

EWE-Mobil am KSU

Auch in diesem Jahr arbeiteten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7, 8 und 9 im Rahmen des EWE-Mobils vom 09.03. bis zum 20.03. technisch-praktisch unter fachkundiger Anleitung. Die Resonanz ist positiv. „Das ist mal etwas anders, was mit seinen Händen zu machen, und am Ende auch ein Produkt präsentieren zu können.“ Dabei übten sie auch im Umgang mit verschiedensten Werkzeugen. Am Ende konnten sich Schülerinnen und Schüler aus JG 7 über eine Kurbelleuchte, aus JG 8 über ein Computer-Anemometer und aus JG 9 über einen Solarbuggy freuen.